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Tourbericht 2019

Anreise: Jetzt geht’s los!

Nachdem wir gestern unser Gepäck und Fahrräder erfolgreich verladen haben, das Auto mit Herrn Appuhn und Herrn Vogelgesang losgefahren ist, haben wir uns jetzt auch auf den Weg gemacht.
Voraussichtlich erreichen wir unseren ersten Zwischenstopp „Ehrwald“ gegen 18:00 Uhr und freuen uns schon auf das Wahnsinnspanorama vor Ort.
Den Tag klingen wir mit einem schönen Grillabend aus und feiern dabei den Geburtstag von Herrn Vogelgesang.
Morgen geht es dann mit neuer Energie und Motivation auf die erste Etappe! Es warten 900 Höhenmeter bei nasskalten Bedingungen auf uns …


Etappe 1: Bei schönem Wetter kann das jeder!

Heute ging’s auf zur ersten Etappe.

Es ging von unserem Hotel in Ehrwald nach Wenns im Pitztal. Die Etappe war sehr abwechslungsreich mit vielen verschiedenen Eindrücken von der Landschaft und den Bergen.
Die erste Etappe war 47,5 km lang und 924 Höhenmeter. Es ging bergauf und Berg ab.
Regen, Matsch und sehr kalte Temperaturen raubten uns gleich von Beginn an die Kräfte. Kurz vor dem Erfrieren legten wir zum Glück eine Mittagspause am Fernsteinsee kurz hinter dem Fernpass ein. DANKE – DANKE – DANKE lieber Imbissbesitzer, dass wir uns durchnässt und halb erfroren bei „dir“ aufwärmen durften und bei leckerer Tomatensuppe stärken konnten.
Danach ging es weiter Richtung Inntal – bei etwas weniger Regen, es wurde sogar ein bisschen wärmer…
Wir rollten locker bis an den Inn, wo unser Cateringteam (Jörg und Gerd – ihr seid einfach top!) auf uns wartete. Wer hätte gedacht, dass heiße Anrühr-Hühner-Suppe SOOOOOOO LECKER sein kann! Als Nachtisch dann noch die großartigen Nussecken oben drauf und wir waren bereit für unseren zweiten Anstieg über ca. 400 Höhenmeter ins Pitztal.  Das Wetter wurde etwas wärmer und angenehmer. Ab und zu kam auch mal die Sonne raus.
Gut, dass wir die erste Etappe trotz Kälte und Regen gut gemeistert haben. Heiß duschen, Pizzaflat am Abend und ´ne Portion Schlaf – und wir sind FIT für Etappe 2. 

Diashow Etappe 1:

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Etappe 2: 1000 Höhenmeter – Check

Am heutigen Tage frühstückten wir wie jeden Tag um 7:30 im „Rutsche Pub“. LECKER, LECKER, LECKER – so können wir gut in den Tag starten!
Schnell das Auto gepackt – Taschen rein, Tourverpflegung in den Day Pack und rauf auf die Pillerhöhe bis nach Pfunds.
Auf uns warteten 1000 Höhenmeter am Stück – wie sollen wir das schaffen?
Die ersten 300 Höhenmeter liefen gut, kurze Schiebepssagen und der erste Gang waren unsere Freunde. Leider endete unsere Tour plötzlich, da unsere eingezeichnete Route auf der Karte nicht vorhanden war. UMDREHEN war angesagt und ein neuer Angriff auf die Pillerhöhe über eine andere Route wurde gestartet.

Die Sonne schien, der Schweiß tropfte und in 1600 Meter Höhe kroch ein leichter Grillgeruch in unsere Nase – wir beschleunigten noch einmal …
Und dann der Wahnsinn! Auf er Passhöhe überraschten uns Jörg und Gerd mit Würstchen, Fleischkäse und Hühnchen vom Grill. Das gibt Kraft!
Gestärkt ging es DOWNHILL nach Pfunds! Ein Riesengaudi – runter – runter – runter und ein Singletrail. Bei zwei kleinen Stürzen passierte zum Glück nichts!
Im Hotel mit eigener Lounge erholten wir uns und wir freuen uns auf unsere Königsetappe über den Reschenpass.

Diashow Etappe 2:

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Etappe 3: Mit Highspeed durch drei Länder

Heute stand unsere Drei-Länder-Tour auf dem Etappenplan.
Von Pfunds in Österreich ging es für uns in die Schweiz, dann über den Reschenpass nach Lichtenberg in Italien.
Zurückgelegt haben wir 65 km und 900 Höhenmeter. Puhhh, die Beine werden langsam müder!

Die Sonne empfing uns Biker*innen heute in der Früh und strahlte vom Himmel. So lässt sich ein Alpencross viel besser an. Von Pfunds aus überquerten wir die Grenze zur Schweiz. Der Aufenthalt in der Schweiz war allerdings recht kurz, direkt nach dem Zollhaus bogen wir wieder ab nach Österreich.
Es folgte der Aufstieg zur Norbertshöhe, allerdings sind Anstiege für uns gar kein Problem mehr, zackig erreichten wir die Passhöhe. Nachdem wir diese passiert hatten, cruisten wir gekonnt auf dem Singletrail nach Nauders.
Nach dem letzten Anstieg, erwartete uns ein SEHR erfrischendes Bad im Reschensee UND unsere Mittagsstärkung.

Ab jetzt hieß es DOWNHILL – DOWNHILL – DOWNHILL….

WIW! 20 Kilometer auf besten wegen Richtung Tal. Was ein Flow!
Hier erreichten wir auch unseren Highspeed und ein Grinsen, das wir nicht so schnell aus dem Gesicht bekommen werden.

Bestes essen in Lichtenberg und eine Partie Karten spielen schlossen den Tag ab.

Auf geht’s weiter zum Gardasee.

Diashow Etappe 3:

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Etappe 4: Bergab – und ein Schnitt von 20,6 km/h!

Wir fuhren heute von Lichtenberg bei Prad am Stlfser Joch nach Terlan in der Nähe von Bozen.

Die heutige Etappe umfasste eine Kilometeranzahl von 78 km und hatte dafür aber nur 130 Höhenmeter.

Wir starteten auf einer Höhe von 900 Metern und bei 15 Grad.

Die ersten 50 Kilometer ging es gemütlich bergab, es cruisten so dahin und wir flowten Richtung Ziel.
Die Temperatur stieg allerdings rasant an und betrug gegen Mittag ca. 27 Grad.

Nach 55 Kilometern stärkten wir uns an einem Fluss. Baguettes und Salat und viel, viel Wasser machten uns fit für den zweiten Teil.

Nach der Pause ging es hauptsächlich auf gerader Strecke weiter. Die gerade Strecke war allerdings anstrengender als gedacht, weil sie sich sehr in die Länge zog und es immer wärmer wurde.

Ein Erfrischungseis und Abendessen mit Nudeln und Pizza rundeten den Tag ab.

Jetzt ist’s nicht mehr weit… noch zwei Etappen…

Diashow Etappe 4:

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Etappe 5: Flachland und Gegenwind

Heute gab’s für uns die 90 km – Etappe. Diese erledigten wir mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 21 km/h grandios.
Der heutige Gegewind hat sich über die vollen 90 km gezogen und hat allen ordentlich Kraft gekostet. Dass die Strecke im Prinzip nur geradeaus ging , hat dabei auch nicht geholfen.
Die große Entlastung hat sich angeboten, als wir uns im Kalterersee abkühlen konnten, denn bei Temperaturen um die 30° ist die Alpenüberquerung natürlich doppelt so anstrengend.
Den Oscar in der Abteilung „Comedy“ ging heute an Marlon, der sich dachte, er müsse nicht bremsen, er könnte ja auch mal mit der Schranke kuscheln.
Die Verletztenliste ist heute leider um 2 Personen angestiegen. Luis fiel mit Knieproblemen aus und Corvin war einfach nur platt und konnte nicht mehr wirklich etwas essen.

Diashow Etappe 5:

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Etappe 6: Alpen „gecrosst“ – YES!

An diesem Morgen standen wir besonders früh auf, um mit dem Kamerateam von Kika-live die wichtigsten Dinge für die anstehenden Filmsequenzen abzuklären.
Wir lernten den Moderator Ben kennen, der bei dieser Etappe dabei war und starteten nach einer ,,kurzen“ Szene unsere Schlussetappe von Trento zum Gardasee.

1 x noch alles raus hauen, 1 x noch gegen den inneren Schweinehund ankämpfen, 1 x noch 62 km und 920 Höhenmeter überwinden.

Im Gegensatz zur vorherigen Etappe fuhren wir wieder steile Berge und merkten gleich, dass diese uns zwar fördern werden, aber keinesfalls uns im Wege stehen würden. Wir waren bereits für den Gardasee…

Glücklicherweise kamen wir zur Mittagspause an einem Bergsee vorbei, indem wir uns abkühlen konnten und anschließend wie jeden Tag leckere Snacks von Gerd und Jörg aßen.

Das Highlight der ganzen Alpencrosstour stand kurz bevor und wir waren alle guter Laune.
Wir kämpften die letzten Kilometer gegen den Wind und am späten Nachmittag waren die Alpen bezwungen und der Gardasee erreicht.
Großer Jubel, gegenseitiges Gratulieren und eine Menge Stolz machten sich breit und wir könnten den Alpencross 2019, indem wir dann mit allen zusammen inklusive Ben in den Gardasee rannten.

Und obwohl der See extrem kalt war und wir mit voller Montur hineinrannten, waren wir alle glücklich und stolz, dass wir es geschafft haben.
Als Belohnung aßen wir alle abends ein großes Eis, was wir uns definitiv verdient haben.

Diashow Etappe 6:

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