HLR-Alpencross

Mehr als 350 Kilometer. Mehr als 5.000 Höhenmeter. Mehr als ein Abenteuer.

Ein Schulprojekt, das bewegt. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Helene-Lohmann-Realschule aus eigener Kraft mit dem Mountainbike von der Zugspitze bis zum Gardasee!


Seit 2017/18 gibt es an der Helene-Lohmann-Realschule ein Projekt, das weit über den normalen Schulalltag hinausgeht: den HLR-Alpencross.

Was mit der Idee begann, gemeinsam mit dem Mountainbike die Alpen zu überqueren, ist inzwischen zu einem festen Bestandteil des Schullebens geworden – und 2026/27 geht der HLR-Alpencross bereits in seine 10. Runde.

Unser Ziel ist klar: Mit dem Bike über die Alpen bis zum Gardasee.

Der Weg dorthin ist allerdings mindestens genauso wichtig wie das Ziel.


EIN JAHR. EIN TEAM. EIN ZIEL.

Ein Alpencross beginnt nicht erst in den Bergen.

Er beginnt viele Monate vorher – mit Training, Planung, Organisation und vor allem mit der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Über das gesamte Schuljahr bereiten sich die Teilnehmer*innen intensiv auf die große Tour vor. Sie trainieren individuell und gemeinsam, sammeln Kilometer und Höhenmeter und lernen dabei, ihren eigenen Trainingsfortschritt einzuschätzen und Verantwortung für ihre Vorbereitung zu übernehmen.

Bis zum Start kommen dabei rund 1.500 Trainingskilometer zusammen.

Und irgendwann ist es dann soweit:

Das Training wird Realität. Die Alpen warten.


6 ETAPPEN. 350 KILOMETER. ÜBER 5.000 HÖHENMETER.

Die Alpenüberquerung führt mit dem Mountainbike über mehrere Etappen bis zum Gardasee in Italien.

Etwa 60 bis 70 Kilometer pro Tag, anspruchsvolle Anstiege, lange Abfahrten, wechselndes Wetter und mehr als 5.000 Höhenmeter fordern die Teilnehmer*innen körperlich und mental.

Dabei geht es nicht darum, der oder die beste Mountainbiker*in zu sein.

Es geht darum, gemeinsam anzukommen.

Denn auf dem Berg zählt nicht nur, wer schnell ist. Entscheidend ist, dass das Team zusammenhält, sich gegenseitig unterstützt und auch dann weitermacht, wenn die Beine schwer werden und der nächste Anstieg noch vor einem liegt.

Genau darin liegt eine der größten Erfahrungen des HLR-Alpencross.


DAS EIGENTLICHE ABENTEUER FINDET VORHER STATT

Der Alpencross ist keine reine Fahrrad-AG.

Die Alpenüberquerung ist ein großes Gemeinschaftsprojekt – und damit gibt es auch jede Menge zu organisieren.

Die Schüler*innen übernehmen Verantwortung in ganz unterschiedlichen Bereichen:

Training & Fitness
Kilometer sammeln, Höhenmeter bewältigen, Trainingsfortschritte dokumentieren und sich gemeinsam auf die Tour vorbereiten.

Bike & Technik
Fahrräder warten, Reparaturen lernen, Fahrtechnik verbessern und unterwegs Probleme selbstständig lösen.

Planung & Organisation
Strecken planen, Etappen vorbereiten, Unterkünfte organisieren, Logistik bedenken und den Ablauf der Tour mitgestalten.

Medien & Kommunikation
Fotos, Videos und Beiträge erstellen, die Homepage pflegen und über Instagram und weitere Medienkanäle zeigen, was gerade im Projekt passiert.

Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Das Projekt nach außen vertreten, Kontakte zur Presse pflegen und die Geschichte des HLR-Alpencross erzählen.

Sponsoring & Finanzierung
Unterstützer gewinnen, eigene Jobs organisieren, Spendenaktionen durchführen und lernen, wie ein großes Projekt finanziert werden kann.

So wird aus einer Idee Schritt für Schritt ein echtes Projekt.


WIR SUCHEN NICHT DIE BESTEN FAHRER*INNEN.

WIR SUCHEN DIE MOTIVIERTEN.

Für den HLR-Alpencross braucht es keine Profi-Mountainbiker*innen.

Was zählt, ist etwas anderes:

Motivation. Einsatzbereitschaft. Durchhaltevermögen. Teamgeist. Verantwortung.

Wer bereit ist, sich einzubringen, Aufgaben zu übernehmen und auch dann weiterzumachen, wenn etwas schwierig wird, ist beim HLR-Alpencross richtig.

Denn jeder Mensch bringt andere Stärken mit.

Die einen lieben das Training und die Herausforderung auf dem Bike. Andere sind kreativ, filmen und fotografieren. Wieder andere organisieren gerne, schreiben Texte, kümmern sich um Sponsoren oder tüfteln an der Technik.

Genau diese unterschiedlichen Talente machen unser Team stark.


AN GRENZEN GEHEN. ÜBER SICH HINAUSWACHSEN.

Ein Alpencross bedeutet auch, Dinge zu erleben, die man sich vorher vielleicht nicht zugetraut hätte.

Lange Anstiege. Erschöpfung. Regen. Kälte. Zweifel.

Aber auch:

Gemeinsam lachen. Einen schwierigen Berg bezwingen. Jemandem helfen. Als Team durchhalten. Oben stehen und zurückblicken.

Die Teilnehmer*innen erleben, was es bedeutet, eigene Grenzen zu spüren und sie manchmal ein Stück weiter zu verschieben.

Sie erfahren, dass große Ziele nicht einfach erreicht werden.

Man muss sie sich erarbeiten. Schritt für Schritt. Kilometer für Kilometer.

Und genau diese Erfahrungen wirken weit über die sechs Etappen in den Alpen hinaus.


EIN PROJEKT FÜR DAS LEBEN

Der HLR-Alpencross verbindet Sport mit Lernen auf eine besondere Art.

Die Schüler*innen trainieren nicht nur ihre Ausdauer. Sie lernen zu planen, Probleme zu lösen, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, zuverlässig im Team zu arbeiten und auch bei Rückschlägen nicht sofort aufzugeben.

Kurz gesagt:

Der Alpencross trainiert nicht nur die Beine. Er trainiert Persönlichkeit.

Und genau deshalb ist der HLR-Alpencross für uns mehr als eine sportliche Herausforderung.

Er ist ein Lernort außerhalb des Klassenzimmers.


VON DER ERSTEN IDEE BIS ZUM ZIEL AM GARDASEE

Seit dem ersten Alpencross entwickelt sich das Projekt jedes Jahr weiter.

Neue Ideen entstehen, neue Aufgaben kommen hinzu, neue Schüler*innen bringen neue Talente und Perspektiven mit.

Was dabei konstant bleibt, ist unser Grundgedanke:

Ein großes Ziel erreicht man nicht allein.

Dafür braucht es ein starkes Team – und Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.


GEMEINSAM ÜBER DEN BERG

Ein Projekt wie der HLR-Alpencross funktioniert nur, weil viele Menschen daran mitwirken.

Lehrerinnen, Schülerinnen, Eltern, ehemalige Teilnehmerinnen, Unternehmen, Vereine, Unterstützerinnen und Sponsoren.

Unsere Schüler*innen übernehmen dabei selbst Verantwortung für die Finanzierung des Projekts. Sie erledigen kleine Jobs, organisieren Aktionen und tragen damit einen Teil der Kosten selbst. Gleichzeitig ermöglichen uns Spenden und Partnerschaften die Umsetzung des Alpencross überhaupt erst.

Jede Unterstützung hilft, dieses besondere Erlebnis möglich zu machen.


10 JAHRE HLR-ALPENCROSS

10 Jahre. Unzählige Trainingskilometer. Viele gemeinsame Abenteuer. Unvergessliche Momente.

Und immer wieder Schüler*innen, die am Anfang sagen:

„Schaffe ich das wirklich?“

Und am Ende am Gardasee stehen und wissen:

„Wir haben es geschafft.“

Das ist der HLR-Alpencross.

Ein Jahr Vorbereitung.
Ein Team.
Ein Ziel.
Ein Abenteuer fürs Leben.

HLR-ALPENCROSS

Gemeinsam über die Alpen. Gemeinsam über sich hinaus.

 


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Das Projekt „HLR-Alpencross“

Im Schuljahr 2017/2018 konnte die Helene-Lohmann-Realschule erstmalig das herausfordernde Projekt „HLR-Alpencross“ anbieten. Innerhalb eines Schuljahres bereiteten sich die Schüler*innen zusammen mit ihren Lehrer*innen auf dieses große Abenteuer vor. Am Ende stand dann die sehr erfolgreiche Alpenüberquerung mit dem Mountainbike von der Zugspitze bis zum Gardasee. Dies gelang nur, da sich alle Projektteilnehmer*innen mit dauerhaftem Engagement, großem Ehrgeiz, unbändiger Begeisterung sowie starkem Teamgeist und Zusammenhalt für dieses Ziel und für das Projekt einsetzten.
Der „HLR-Alpencross“ ist eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft, welche bis zu
16 Schülerinnen und Schüler des 10. Schuljahres an der Helene-Lohmann-Realschule wählen können.
Die Helene-Lohmann-Realschule freut sich sehr darüber, dass der HLR-Alpencross mittlerweile fest im Angebotskanon der Schule etabliert werden konnte.
Damit das Angebot weiter verbindlich und verlässlich an der HLR stattfinden kann, bedarf es enormer Anstrengungen von allen Teilnehmenden und auch der Unterstützung externer Partner*innen.
Dass diese Anstrengungen und Unterstützungen absolut lohnend sind und welche Aspekte und Potenziale hinter dem Projekt „HLR-Alpencross“ stehen, möchten wir Ihnen hier gerne aufzeigen. Die folgende „Mind Map“ gibt einen ersten Über- und Einblick in die umfassenden und vielfältigen Aufgaben-felder und Herausforderungen des „HLR-Alpencross“. Anhand dieser Arbeitsbereiche und den sich daraus ergebenden konkreten Lernmöglichkeiten für die Zukunft wirkt das Projekt für alle Teilnehmer*innen enorm nachhaltig für zukünftige Anforderungen im Leben der jungen Menschen.


Aufgabenfelder, Herausforderungen, Arbeitsbereiche, Ideen, …
Die o. g. vielfältigen Aufgabenfelder ermöglichen umfassende Lernerfolge und zeigen zusammen mit den Erfahrungen der Alpencross-Projekte seit  2018, dass das Erleben von eigenen Grenzen, das Spüren von großer lohnender Anstrengung, das Bewältigen von komplexen Aufgaben und das Erreichen besonderer Ziele wesentlich zur Bildung und Entwicklung junger Menschen beiträgt. Dies zeigt sich u. a. auch in den Dokumentationen, die die Schüler*innen mit eigenem Filmmaterial auf dem Instagram-Account und auf der Homepage veröffentlichen.
Das Projekt entwickelt sich über die Jahre hin in jedem Jahr stetig weiter und greift immer wieder neue Aspekte und Aufgaben auf. Anhand dieser Vielfältigkeit und immer wieder neuen Innovationen und Ideen erwerben die Schüler*innen wichtige Fertig- und Fähigkeiten, die sie für ihre Zukunft, ihre Lebensplanung und ihre Weiterentwicklung zu aktiven, mündigen Bürger*innen einsetzen können.
Grundvoraussetzung für alle Teilnehmer*innen ist hier ein außergewöhnliches Engagement und die Bereitschaft die Herausforderungen dieses Projektes mit Einsatz, Durchhaltevermögen und Teamgeist zu bewältigen. Diese Motivation ist zudem immer wieder neuer Anschub, das Projekt „HLR-Alpencross“ auch in der Zukunft weiter fest anzubieten und weiterzuentwickeln.

Ablauf des Projekts
In einer intensiven Trainingsphase wird sich das ganze Schuljahr über auf die Alpenüberquerung vorbereitet, mal alleine, mal im Team. Um den Trainingsfortschritt zu dokumentieren, haben alle Teilnehmer*innen eine App auf ihrem Handy, die sowohl die gefahrenen Kilometer als auch die Höhenmeter misst. Bis kurz vor dem Start der Alpenüberquerung werden somit die Schülerinnen und Schüler zur Vorbereitung 1500 km auf dem Bike zurückgelegt haben.

Das Ziel ist, mit dem Mountainbike die Alpen bis zum Gardasee in Italien zu überqueren. Diese Tour wird in sechs Etappen stattfinden. Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler im Durchschnitt 60 – 70 km pro Tag fahren und dabei bis zu 1500 Höhenmeter zurücklegen. Geschlafen wird in Jugendherbergen und Gasthöfen auf der Route. Natürlich werden die 60 – 70 km nicht am Stück gefahren, sondern zwischendurch auch einige Pausen eingelegt. Während der ganzen Fahrt wird die Gruppe von einem Fahrzeug begleitet, das Getränke, Proviant und das Gepäck transportiert und vor allem bei „Notfällen“ unterstützen kann.

Während des Projektes kümmert sich das Team aber nicht nur um die körperliche Vorbereitung, sondern auch um weitere Arbeitsbereiche wie die Streckenplanung, die Buchung der Unterkünfte, die Logistik und den Transport, die Trainingsplanung, die Ernährung, die Pressearbeit und und und.

Finanzierung
Besonders wichtig wird das Engagement für die Finanzierung des Alpencrossprojekts sein, damit der „HLR-Alpencross“ weiterhin so erfolgreich wie in den Vorjahren bleibt!
Daher kümmern sich die Biker*innen seit Projektbeginn  immer um „kleine Jobs“, die sie übernehmen können. Gartenarbeit, Hausputz, Hunde und Pferde ausführen, Mauerbau und Babysitten sind nur einige Arbeiten, die die Alpencrosser*innen erledigen, um einen Teil der Finanzierung selbst zu stemmen. In diesem Bereich werden die Schüler*innen weiter intensiv aktiv sein, ihr Engagement zeigen und die finanziellen Grundlagen legen.
Darüber hinaus ermöglichen verschiedenste Unterstützer*innen den „HLR-Alpencross“ mit ihren Spenden. Nur so kann das Projekt finanziell realisiert werden!

Weitere Aufgaben
Außerdem dokumentieren die Alpencrosser*innen den Fortschritt des Projektes  auf der eigenen Homepage, bei Facebook und bei Instagram, über die sich Interessenten und Interessentinnen über das Projekt informieren können. Die Seite www.hlr-alpencross.de wird immer wieder aktualisiert, so dass der „Stand der Dinge“ hier abgerufen werden kann. Darüber hinaus erhoffen sich die Alpencrosser*innen, dass die Presse regelmäßig über das Projekt an der HLR berichtet.

Für die Durchführung dieser Bergtour ist eine umfangreiche Planung nötig. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen deshalb wichtige Aufgaben wie die Sponsorensuche, die Pflege des Internetauftritts oder die Pressearbeit. In dieser Arbeitsgemeinschaft lernen die Schüler*innen nicht nur, eine großes Projekt zu planen, sondern auch z.B. die Reparatur von Fahrrädern oder verschiedene Fahrtechniken.
Besonders in diesem Bereich unterstützen uns externe Partner*innen den „HLR-Alpencross“ und bieten für die Biker*innen Fahtechniktrainings und Reparaturkurse an.

Die Alpenüberquerung wird im Mai/Juni stattfinden. Das Ziel ist nicht nur den Gardasee zu erreichen, sondern auch für das Team, bis an seine eigenen Grenzen zu gehen!